Trauben reifer, dunkelblauer Pinotage-Beeren zwischen grünem Weinlaub, dahinter eine grasbewachsene Rebzeile
Pinotage-Trauben am Rebstock in einer Rebsortensammlung in Deutschland Foto: Doris Schneider, Julius Kühn-Institut (JKI), Federal Research Centre for Cultivated Plants, Institute for Grapevine Breeding Geilweilerhof - 76833 Siebeldingen, GERMANY, CC BY-SA 4.0, über Wikimedia Commons
Getränke

Pinotage

Abraham Perold kreuzte 1924 in Stellenbosch Pinot Noir mit Cinsaut. Südafrikas eigene rote Rebsorte gibt es heute leicht und fruchtig oder kräftig mit Holz.

  • TraditionWeinland am Kap
  • Art des GerichtsGetränke
  • SaisonGanzjährig
  • AnlassAn jedem Wochentag
Die Geschichte

1924 kreuzte Professor Abraham Izak Perold an der Universität Stellenbosch Pinot Noir mit Cinsaut, der in Südafrika damals Hermitage hieß; der Name verbindet beide. Perold pflanzte die Samen 1925, und als er 1928 zur KWV wechselte, wären die Sämlinge beinahe verloren gegangen, hätte der junge Wissenschaftler Charlie Niehaus sie nicht auf der Farm Welgevallen gerettet.

CT de Waal kelterte 1941 in Elsenburg den ersten Pinotage, und auf einem Etikett erschien der Name erstmals beim Lanzerac des Jahrgangs 1959, der 1961 auf den Markt kam.

Heute entstehen daraus Rosé, leichte, fruchtige Rotweine und volle, im Holz ausgebaute Weine, und der Wine & Spirit Education Trust beschreibt Aromen von Brombeeren, oft eine Mischung aus roten und schwarzen Beeren. Die Pinotage Association empfiehlt leichtere Weine zu Fisch, Bohnensuppe, Bobotie oder Curry und kräftigere zu Wild, Ochsenschwanz oder Rippchen; Lanzerac schlägt ihn zu Lammkoteletts und Boerewors vom Braai vor.

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Quellen

Quellen zum Nachlesen

  1. Heritage · Pinotage Association
  2. Polarising Pinotage: the famous South African grape re-examined · Wine & Spirit Education Trust (WSET)
  3. Pinotage and food · Pinotage Association
  4. From fresh to bold, endless pairings · Lanzerac Wine Estate