Ein Teller glänzender, bernsteinfarbener geflochtener Koeksisters auf einer blauen Tischdecke mit Olivenmuster.
Koeksisters, geflochten und in Sirup getränkt. Foto: DO'Neil, CC BY-SA 3.0, über Wikimedia Commons
Süßes

Koeksisters

Auch bekannt als koeksusters

Heiße Teigzöpfe kommen direkt in eiskalten Sirup. Das gibt Koeksisters ihren knusprigen Biss und ihren glänzenden, klebrigen Überzug.

  • TraditionAfrikaaner (Kapholländer)
  • Art des GerichtsSüßes
  • SaisonGanzjährig
  • AnlassAn jedem Wochentag
Die Geschichte

Der Sirup wird eiskalt gehalten und oft mit Zitronensaft, Ingwer oder Zimt aromatisiert. Die Teigstreifen, geflochten oder gedreht und goldbraun frittiert, kommen direkt aus dem Öl hinein. Erst das Eintauchen des heißen Gebäcks in den kalten Sirup verleiht Koeksisters ihren glänzenden, klebrigen Überzug und den knusprigen Biss.

Sie gelten als typisches Gebäck der Afrikaaner, doch ihre Geschichte ist eine gemeinsame. Hildegonda Duckitt druckte 1891 ein Rezept unter dem Namen Koesisters und beschrieb es als batavische oder altholländische Süßigkeit; das Dictionary of South African English nennt die Herkunft des Wortes dunkel. 1944 hielt der Autor I.D. du Plessis fest, dass Koeksisters und Melktert noch immer in kapmalaiischen Familien zubereitet wurden. Der geflochtene Koeksister und der gewürzte, mit Kokos überzogene kapmalaiische Koesister gelten heute als zwei verschiedene Süßigkeiten.

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Quellen

Quellen zum Nachlesen

  1. koeksister, n. · Dictionary of South African English (Rhodes University Dictionary Unit)
  2. Cape Malay recipes have had a lasting and delicious impact on how SA eats · Sunday Times
  3. The difference between koesisters and koeksisters · Food & Home
  4. The Cape Malay · South African History Online