Ein Haufen dunkelroter Biltong-Streifen vom Rind, mit grobem Koriander und Gewürzen überzogen, auf weißem Untergrund
Biltong vom Rind, in Streifen geschnitten Foto: Delia du Plessis, CC BY-SA 3.0, über Wikimedia Commons
Brot und Snacks

Biltong

Benannt nach den niederländischen Wörtern für Keule und Zunge: Rind oder Wild, mit Essig, Salz und Koriander gebeizt und mehrere Tage zum Trocknen aufgehängt.

  • TraditionSüdafrikanisches Trockenfleisch
  • Art des GerichtsBrot und Snacks
  • SaisonGanzjährig
  • AnlassAn jedem Wochentag
Die Geschichte

Streifen rohen Fleisches, meist aus der Rinderoberschale oder -unterschale oder von Wild wie Kudu, Springbock oder Oryx, werden längs der Faser geschnitten, in Essig getaucht, mit Salz und Gewürzen eingerieben und für mehrere Tage zum Trocknen aufgehängt. Am deutlichsten schmeckt man den Koriander heraus. Südafrikaner essen Biltong als Snack, in Scheiben oder als Stangen, und gewerbliche Hersteller machen es auch aus Straußenfleisch.

Eine Übersichtsarbeit im South African Journal of Animal Science hält fest, dass Menschen im südlichen Afrika Fleisch schon vor der Ankunft europäischer Siedler gesalzen und getrocknet haben sollen und dass die Siedler Essig und Gewürze hinzufügten. Die Voortrekker trockneten Fleisch bis zu zwei Wochen lang und wickelten es für ihre Trecks ins Landesinnere in Tücher. Das Wort kommt vom niederländischen bil, Keule, und tong, Zunge, nach den Fleischstreifen.

Forschungen an der Universität Stellenbosch ergaben, dass Essig das Fleisch nicht schneller trocknen lässt, es aber länger haltbar macht.

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Quellen

Quellen zum Nachlesen

  1. Processing of South African biltong: a review · South African Journal of Animal Science (SciELO)
  2. Meet Cape Town's 'Dr Biltong' · TimesLIVE
  3. Biltong · Wikipedia